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EPD – Ethik und Pädagogik im Dialog

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Forschung
und Lehre

Präambel und Aufgabenstellung des Hans Jonas-Zentrums weisen eindringlich auf »Mitverantwortlichkeit« für die Menschenzukunft – für die berechtigten Ansprüche künftiger Generationen auf Leben, kommunikative Freiheit und Verantwortungsbedingungen – hin.

Eingebettet in diese primordiale Mitverantwortlichkeit ist die Selbstverpflichtung, die Befähigung für zukunftsverantwortliches Verhalten, die Erziehung zur Zukunftsverantwortung und ein zukunftsverantwortliches öffentliches Entscheiden aufgrund argumentativer Dialoge zu fördern, sowie die Erarbeitung von Konzepten einer Bildung zur Zukunftsverantwortung, zur Verantwortlichkeit für Menschenwürde und deren exemplarische Verwirklichung voranzutreiben.

Dieses Selbstverständnis prägt auch Forschungen, Kolloquien und Publikationen der Mitglieder und Freunde der Forschungsgruppe »Ethik und Pädagogik«.

Die Mitglieder des Hans Jonas-Zentrums sehen sich verpflichtet, "die Befähigung für zukunftsverantwortliches Verhalten, die Erziehung zur Zukunftsverantwortung und ein zukunftsverantwortliches, öffentliches Entscheiden aufgrund argumentativer Dialoge zu fördern" sowie "die Erarbeitung von Konzepten einer Bildung zur Zukunftsverantwortung, zur Verantwortung für Menschenwürde und deren exemplarische Verwirklichung voranzutreiben, was besonders dringlich ist, weil Schule und Hochschule diese ganz neuartige Bildungsaufgabe noch viel zu wenig in den Blick, geschweige denn in den Lehrplan genommen haben." (Aus der Gründungspräambel des Hans Jonas-Zentrums).

Alle drei genannten Aspekte "Mitverantwortlichkeit, Erziehung und Befähigung zu zukunftsverantwortlichem Handeln" betreffen Forschungsanliegen einer an philosophischer Ethik interessierten und an Fragen der Praktischen Philosophie orientierten Pädagogik.

Da die pädagogische Praxis und das moralisch-ethische Selbstverständnis des Pädagogen allein die ethische Orientierung und Legitimation von Bildungskonzepten nicht begründen können, hat sich im Mai 1999 eine Forschungsgruppe "Ethik und Pädagogik" gebildet. Sie beabsichtigt, die Ideen des Hans Jonas-Zentrums in die Diskussion der Pädagogik hinsichtlich einer Zielorientierung pädagogischen Handelns einzubringen und wird damit das Selbstverständnis der wissenschaftlichen Disziplin "Pädagogik" wesentlich bereichern können.

Die Forschungsgruppe wird sich zunächst um den Dialog der Disziplinen bemühen, um dann Forschungsschwerpunkte unter den Leitideen des Hans Jonas-Zentrums zu formulieren. Gründungsmitglieder der Gruppe sind Dr. Horst Gronke, Jens Peter Brune, Dr. Jürgen Sikora und Prof. Dr. Holger Burckhart. Mitgearbeitet haben z.B. die Berliner Kollegen Professores Hansjörg Neubert, Dieter Geulen und Freese.

Als Diskussionsplattform dienen jährlich stattfindende "Berlin-Kölner-Kolloquien" zu Begründungs- und Anwendungsfragen der Diskursethik sowie regelmäßige Arbeitssitzungen der Forschungsgruppe.

Grundlegend, im Januar 2001 im Verlag Königshausen und Neumann, Würzburg erschienen, ist das Buch »Prinzip Mitverantwortung. Grundlage für Ethik und Pädagogik«, herausgegeben von Karl-Otto Apel und Holger Burckhart. Der zweite Teil dieses Bandes ist hervorgegangen aus dem öffentlichen Kolloquium der Forschungsgruppe EPD am 11. Februar 2000 an der FU Berlin.

PD. Dr. Holger Burckhart

Abt. für Philosophie der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

Email: burckhart@uni-koeln.de

 

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